maerchen

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Als ich begann das Universum zu ergründen, durchquerte ich so vielerlei Länder und Kontinente. So  stieß ich auf ein Land, wo mehrere Klimazonen aufeinandertreffen.. .

 

Auf diesem Weg setzte ich eines schönes Tages ganz  unerwartet mein Fuß auf ein Territorium, was  sich  später  erst rausstellte, wie das wohl sei. Es  schien ein  Platz  zu sein, wo soviel unterschiedliche Temperaturen herrschen auf  kleinstem Raum. Im Norden des Stückes Platzes war es  bitterkalt. Im Süden dagegen  sehr  warm und heiß. Durchwachsen hingegen war es im Westen und Osten. Doch im Gegensatz  zu  vielen  anderen Ländern, dessen Geflogenheiten und Herkunft  uns bekannt sind, hatte dieses  Landstück ganz  seltsame Strukturen an sich. Ich  will es mal unterteilen in  vier große Städte mit  kleineren Ortschaften innerhalb der Städte….. Die  Städte des Landes hießen Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter. Das Land begann mich  zu  faszinieren, so dass ich beschloss mir alles genau  anzuschauen und in jeder  Stadt ein besuch  abzustatten. Meinen ersten Halt machte  ich  im Osten des Landes. Ich konnte alles grünen und blühen sehen. Neues Leben wart im entstehen. Als ich  weiter in das Stadtinnere kam,  sagte mir ein Bewohner dieser Stadt, dass es die Stadt des Frühlings ist.  Hier gibt es sehr  nette und schöne interessante Dinge zu sehen sagte man mir natürlich auch. Wenn sie mehr dazu  wissen wollen und es sie interessiert  nehmen sie sich  Zeit, denn an einem Tag kann man  all das nicht erkunden. Na prima Aussichten dachte ich  so vor mich hin, denn alle Zeit der Welt hatte ich eben auch nicht und ich wollte ja das ganze Land durchkreuzen. Sehr auffällig waren die  zarten Pastelltöne, die sehr intensiv an Hauswänden zu  sehen war. So wechselten sich Wohnblöcke  in dem Farbensiel rosa, hellblau, ganz  helles grün und beige unter anderem ab. Ich ging ganz ohne Ziel so vor mich hin, um nichts zu suchen war mein Sinn.

 

Ohne es zu merken, kam ich plötzlich von der Staße ab und landete auf einem kleinen niedlichen Weg. Ich  wollte schon umkehren, doch halt da, kam ich bei einem Felde an, in dem sich  viele  kleine Lebewesen lebten. Ein  leises Säuseln des Windes drang an mein Ohr. Sehr viele Käfer, Schmetterlinge, Schnecken und andere kleine Tierchen waren zu hören im Feld und Flur. Ja, man  glaubt  doch  gar nicht, wie viele Lebewesen das ihr Zuhause nennen.  Nun verstand ich, was man  mir am beginn meiner Bebachtungsreise durch diese Stadt sagte.

 

Huch, was ist das denn da? In mitten der Ruhe ganz  unmerklich bewegt sich da was hin und her. Mein Auge kommt kaum nach, um zu erkennen was es sei. Guck, da war was und hier sitzt was. Auch  hoppelt mal was. Doch  zu  sehen ist nichts. Was für ein Mist. Doch jetzt  ist was zu  sehen. Mit viel Stille und Geduld, sah ich dort Stummelschwänzchen, Schnuppernase ist es nicht  ein kleiner Hase? Ja, nun seh ich es ganz  deutlich, schau mal an der Osterhase sitz  ganz  still im grünem Grase. Ja, was sieht mein  Auge noch? Viel fleißge Feldarbeiter, sind ganz  eifrig dran am basteln, malen, tupfen und verpacken. So halfen sie dem Hasen  flink und  schnell, um die  vielen  bunten Eier als Geschenke zu verteilen.  Als ich  so sah wie fleißig  diese Gesellen wollte ich mich  erst dazu gesellen, doch  halt dacht ich, ich will nicht stören. Da ging ich leise  und mit bedacht ganz  leise auf des Pfades Wege weiter. Auch  Pflänzchen wollte ich nicht zertreten, die ich  sah auf  all den wegen. Es waren Glocken mit viel Gelb. Auch Krokusse und Weiße Glöckchen, die noch nicht ganz verblüht, obwohl der Schnee fast weg.

 

Oh je, der Blick zur Uhr, der sagte ganz  deutlich, Du musst weiter. Wie schade, doch  ich  wollte noch  die anderen Städte sehen. So ging ich  mit schon  so  vielen wunderschönen Eindrücken weiter und verließ  dann auch  diese Stadt. Mein Weg führte mich zum Südpol, wo mir  am nächsten Morgen der Sommer guten Tag sagte. Ich ging die Wege weiter  entlang und die  Sonne blinzelte mir ins Gesicht mit ihren so warmen Strahlen. Mir wurde von  Stunde zu Stunde immer wärmer und als die  Sonne am höchsten stand, brannte  es mir so heiß auf den  Pelz, das ich  meinte ich könnte darauf Spiegeleier braten. Die Temperaturen befanden sich bei  circa 30 grad im Schatten und die Sonne gab mind. dass doppelte an Hitze ab. Entgegen zur Frühlingstadt, waren  hier die Hauswände  mit  sehr farbenfrohen Tönen wie orange, blau, lila ab und zu auch mal pink. Ein hektischen treiben  fiel mir auf, und  kaum jemanden fand man im Haus, sondern die Häuser waren leer und  alles  auf den Beinen, um viel  Spaß und  Sonne zu  tanken.

 

Weiter ab vom Weg konnte ich  viele Menschen sehen, die  die    nutzen und im  Wasser planschten und viel Spaß hatten. Einige von ihnen sonnten sich auch am Strand, der  durch und durch aus Sand bestand. Ganz  vereinzelt sammelten einige Kinder Muscheln und Seesterne, was mal  an Land gespült wurden war. Hier konnte man auch feststellen, das  sehr  viele Erwachsene Urlaub hatten und Kinder sich am schulfrei erfreuten. Bei meinem weiteren Spaziergang durch die Stadt waren auf  vielen Balkons oder in Gärten Grillgeräte zu beobachten. Mir lief das Wasser im  Mund zusammen als mir der Duft von Grillkohle und Steaks mit Würstchen in die Nase stieg.

 

Nach diesem schönen Tagen brachte mich meine Reise in die Stadt des Herbstes. Am Abend musste ich erstmal halt machen in einem niedlichen kleinen Gasthaus, wo mich  auch ganz liebe Inhaber bewirteten. Sie gaben mir ein kleines niedliches Zimmer, wo das Fenster eine gute Aussicht über die ganze Umgebung bot. Da Nebel aufstieg und man kaum noch ne handbreit was sehen konnte, ließ ich mein Fahrzeug stehen. Das Phänomen, des so dichten Nebels, wo man kaum noch was sehen konnte, ist ziemlich gefährlich  und könnte Unfälle verursachen, die nicht sein müssen. Etwas was mir bei  meiner Reise durch den Frühling und den Sommer nicht begegenet war. Nach dem Abendessen, was  sehr reichlich und gut war, ging ich nur noch einige Schritte zu Fuß um das Quartier, um früh am Morgen ins Stadtinnere zu gehen. Ich  ging früh schlafen, weil ich mir  einiges vornahm für den nächsten Tag. Gastwirte, sagten mir noch das es sehr viel zu sehen gäbe rund um den Marktplatz drum rum und man  viel Zeit und ausgeruhte Füße mitbringen sollte. Außergewöhnlich  war auch, das die Tage noch relativ warm waren, aber die Nächte schon  sehr kalt. Ich bemerkte sehr viele Gegensätze, wie schön hell und triste Orte. Rechts neben dem Rathaus konnte man viele Kinder sehen, die Kürbisse bastelten für Helloween. Einige Kinder gingen von Haus zu Haus und kamen mit vielerlei Süßwaren wieder. Links neben dem Rathaus führte ein Weg ab, wo man zum „Wind“ kommen konnte. Dort konnte man die vielen gebastelten Drachen steigen lassen. Als ich so einige fragte, was gibt es sonst noch hier zu sehen? Sagte man mir geh mal dort an den Stadtrand, wo die vielen Bäume stehen. Oh danke, sagte ich, was gibt es denn dort? Erstaunte Augen schauten mich an, eh man mir etliche Informationen gab. Hier genießt man die Natur auf vielerlei Arten. Viele sammeln und bestaunen die bunten Blätter, die vom Baum abfallen. Daraus basteln sie sich  dann schöne bunte Sträuße und stellen dies sich in die Wohnung, um noch lange Freude daran zu haben. Andere wiederum stecken sich dann wieder Gestecke draus, um etwas Herbst mit Zapfen und Pilzen in die Wohnung zu bringen. Auch Tiere auf  Feld und  Flur und Wald sind gut zu beo-bachten, die  sich  über die  gesammelten und mitgebrachten Eicheln und Kastanien freuen. Zwei Straßen weiter fand ich ein Feld, wo  sich  viele Frauen und Kinder tummelten, die das letzte Obst und Gemüse abernteten. Plötzlich  unerwartet begann man an zu feiern, so das ich  verdutz fragte was das werden soll. Man  antwortete mir. Das ist das Fest, wo wir die letzte ernte einfahren. Das wird gefeiert. Entgegen kam mir auch  noch  vereinzelt Fahrradfahrer, die die Sonnenstrahlen  noch mal  nutzen wollten.

 

Beim Verlassen der Stadt konnte ich viel beeindruckendes mitnehmen und ich setzte meine Entdeckungsreise des Landes fort und fuhr weiter. 

Mein letzter  langer Stopp war dann in der Winterstadt. Sie inspirierte mich durch ihre schöne weiße Schicht, die  alles wunderbar überdeckte. Da ich wie immer von nichts ne Ahnung hatte, fragte ich den nächsten Passagier der mir über den Weg lief. Er antwortete mir schlicht und einfach Schnee. Aus vielen Häusern duftete es nach  Vanille, Zimt, Glühwein und Bratäpfel. In meiner  Nase kitzelte es nach dem Duft von Vanillegipfel und Schokoplätzchen.

Es schien kleine Orte mit Geheimnissen zu geben. Die Atmosphäre einfach romantisch. Ein Duft von Tannen, die mit viel Licht behangen sind. Es scheint eine sehr lichthelle Stadt zu  sein, das wiederum aber auch ein Teint von gemütlich ausstrahlt. Zu guter Letzt begegneten mir Wichtel mit Mätzen, Renntieren, Zwergen und Engel. Als mir ein alter Mann mit langem Bart und rotem Mantel begegnete fing es an zu schneien. Von  hinten kam ein herzlich GUTEN ABEND. Ich bin der Nikolaus auf dem Weg zu meinem Cousin Santa Claus. Dann kamen noch Engel und Feen an, das ganze Gefolge von den Beiden. Sie waren beschäftigt, mit den Geschenken und allerlei schönen Gaben, die sie jedem Menschenkind bringen. Jeder bekommt ne Kleinigkeit, was auch immer das ist. Sei  es ein Rat, Gabe von Liebe, Wärme und Geborgenheit. So werden immer vielerlei Wünsche war.

Umher liefen Kinder, die sich im Schnee tummelten, sich beschossen oder sich auf ihren Schlitten fortbewegten.

 

Beim Verlassen dieser so wundervollen  Stadt bedanket ich  mich für die Herzlichkeit, die man mir zukommen ließ. So ging ich mit soviel Überwältigendem heim und konnte meiner Familie allerhand erzählen. Ich kann nur jeden von Euch  empfehlen, dieses interessante Land zu besuchen, es hat  allerhand zu bieten.

 

 Kathrin Fleischer

 

Wenn mehr Toleranz und Akzeptanz
unter der Gesellschaft wär,
dann gäbe es mehr Frieden in der Welt.



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